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Wir freuen uns über Ihren Besuch

 

Der Friedhof ist von morgens bis abends besuchbar. Einen Lageplan und Informationen zu besonderen Grabstätten finden sie hier:

Übersicht zum Friedhof

 

Veranstaltungs-Ticker

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Die Abteilungen des Friedhofs

Der Parkplan des Gesamtfriedhofs Rathenow

Der Historische Friedhof besteht aus verschiedenen Abteilungen, die in den letzten Jahrhunderten immer wieder neu geschaffen wurden.

 

Anfangs erstreckte sich der Friedhof bis an den Rand des Weinbergs. Mit der ersten Erweiterung wurden die Abteilung II und III gebildet.

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Doch der Bedarf stieg weiter bis zu einer geplanten Ausdehnung mit den Abteilungen IX und X in den heutigen Rhododendronhain außerhalb des heutigen Friedhofes. Die Abteilungen spiegeln neben der Geschichte ihrer Gräber auch die Entwicklung in der Beerdigungskultur wieder.  Jede Abteilung hat ihren eigenen Charme und ist einen Besuch wert.

 

Abteilung I & II

Die Abteilung I ist der älteste Abschnitt des heutigen Friedhofs. Mit dem Torhaus und von einer Mauer umgeben bildete er seit der Entstehung den zentralen Begräbnisplatz des frühneuzeitlichen Rathenows.

 

Diese Abteilung endet am Fuß des Weinbergs und besticht durch eine Vielzahl an alten und besonderen Grabanlagen. Der Baumbestand und die Einzelgräber mit den Grabstellenumrandungen aus Gittern und Gebüschen bilden eine perfekte Symbiose, die zum Verweilen und zur Ruhe kommen einlädt.


In dieser Abteilung befinden sich Grabanlagen von besonderer Bedeutung, u.a Johann Heinrich August Duncker, General Heinrich von Rosenberg, Stadtbaurat Friedrich Sprotte, aber auch der Ehrenbürger Günther Thonke sind hier bestattet. 

 

Der Hang des Weinbergs war seit dem Mittelalter mit Rebstöcken besetzt gewesen. Auf diese bezog sich auch der Name der Erhebung südlich der Stadt. Mit der Erweiterung des Friedhofs wurden in den Hang Wege und Stufen gebaut, die in die nächste Abteilung führten.

 

Zuerst musste dafür jedoch das Grab des Dichters Joachim Christian Blum weichen, welches sich ungefähr am heutigen Fuß der Treppe befand. Es wurde im Jahre 1860 an den östlichen Rand der Abteilung II verlegt.

 

Auf dem Teilabschnitt des Parkplans finden Sie folgendes:

  1. Das Torhaus

  2. Das Dunckergrab

  3. Das Matthesgrabmal

  4. Grabmal der Familie Muth

  5. Mausoleum des Dichters Blum

  6. Grabanlage der Familie Schönermarck-Meuß

 

 Teilplan Abteilung I & II 

Abteilung III bis VII

Auf dem Plateau des Weinbergs wurde die Abteilung III angelegt. Hier befindet sich die Auferstehungskirche. 1917 als Friedhofskapelle errichtet ist sie das Zentrum dieser Abteilung. Auch hier befinden sich Grabstätten bedeutender Persönlichkeiten vor allem des beginnenden 20. Jahrhunderts. Die Familie Busch hat hier ihre Grablege und auch die Familie Guthjahr.

Im Jahre 1882 folgte Abteilung IV und 1899 die Abteilung V. 1901 wurde schon Abteilung VI angelegt und 1910 die Abteilung VII.

Zum Gedenken an die Opfer beider Weltkriege sind auf dem Soldatenfriedhof in der Abteilung VII 153 Soldaten des 1. Weltkrieges und 223 Soldaten des 2. Weltkrieges sowie viele zivile Opfer bestattet worden. Die Zahl aus dem 1. Weltkrieg ist nicht vollständig, weil einige der Gefallenen von den Angehörigen in den Familiengrabstätten beigesetzt wurden, deren Liegezeit inzwischen abgelaufen ist.

Ein großes Eichenkreuz steht zentral auf einer in zwei Ebenen über den Gräbern angelegten Rasenfläche. Beidseitig des gepflasterten Weges zum Kreuz sind links und rechts Metallplatten mit vielen Namen der Opfer des 2. Weltkrieges zu finden. Ursprünglich hatte jeder Soldat eine Namenstafel aus Holz, die später durch Gedenktafeln aus Kalksandstein ersetzt wurden. Nach 1990 wurde die gegenwärtige schlichte Form für das Gedenken gewählt.

 

1. Grab des Heimatforschers Walther Specht

2. Die Auferstehungskirche 

3. Grabanlage der Familie Busch

4. Gräber des Stadtarchivars Dr. Rudolf Guthjahr und seiner Ehefrau Erika Guthjahr

5. Grab des Künstlers Heinz Mühl 

6. Der müde Wanderer - Grabstelle Gebauer

7. Grab des Flugpioniers Ernst Dreblow

8. Grab des Fotografen Hermann Ventzke 

9. Grab des Künstlers Volker Roth

10. Ehemaliger Brunnen

11. Skandinavisches Feld 

 

 Parkplan ab Abteilung III 

 

Abteilung VIII bis X

Die Abteilung VIII wurde 1922 angelegt und danach die Abteilungen IX und X, die heute nicht mehr zum Friedhof gehören. Sie befinden sich in dem zur Bundesgartenschau 2015 rekultivierten Rhododendronhain, wo einzelne historische Grabsteine noch an die ursprüngliche Nutzung erinnern.