An der Biegung des von der Abteilung II bergan und dann nördlich der Auferstehungskirche verlaufenden Fahrweges befindet sich eingangs der Abteilung III rechter Hand die Grabanlage der Familien Eduard Duncker und Emil Busch.
Hier sind bestattet:
August Wilhelm Eduard Duncker (1797-1878), der Sohn des Begründers der Optischen Industrie in Rathenow Johann Heinrich August Duncker (siehe Grabmal Duncker) und seine Ehefrau Luise.
Friedrich Emil Busch (1820-1888), Enkel des Gründers und Sohn von Eduards Schwester Jeanette, also der Neffe von Eduard, der die Firma erfolgreich weiter führte und seine Ehefrau Marie.
Elsbeth Schob geb. Busch, Urenkelin des Gründers und Ehemann Gustav.
Während Eduard die Firma seines Vater weiterführte, baute der Enkel nach der Übernahme der Geschäfte die Firma aus. Er wandelte sie in eine Aktiengesellschaft. Die Firma Busch wurde zu einem der größten Produzenten optischer Waren europaweit. Emil Busch selbst forschte auch in optischen Fragen. Unter seiner Ägide wurde auch das erste Weitwinkelobjektiv der Welt entwickelt.
Ausführliche Beschreibung auf den Seiten 102 bis 109 im Buch von Martin Manns.