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Übersicht zum Friedhof

 

Veranstaltungs-Ticker

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Grab des Flugpioniers Ernst Dreblow

Grab Dreblow

Ernst Dreblow (12.12.1892 - 28.01.1931) war seit Beginn der 20er Jahre des vorigen Jahrhunderts Forschungsingenieur bei den Askania-Werken in Berlin. Seit 1927 war er Flugzeugingenieur bei der Expedition zu den Feuerlandinseln, die kartographisch erfasst werden sollten. Mit einem Schiff wurde das Flugzeug Heinkel D1313 "Silberkondor" in Einzelteilen nach Feuerland gebracht und von ihm dort zusammen gebaut.

 

Am 28.01.1931 stürzte die Maschine in Argentinien über Feuerland ab. Von Augenzeugen wurde berichtet, dass Ernst Dreblow aus dem trudelnden Flugzeug absprang, sich am öffnenden Fallschirm noch festhielt, jedoch durch Versagen seiner Kräfte schließlich losließ. So kamen Ernst Dreblow und der Flieger Gunter Plüschow dabei ums Leben. Für die beiden Forscher wurde auf Feuerland ein Denkmal an der Absturzstelle errichtet, wo beide bis heute verehrt werden. 

 

Ursprünglich war die Urne von Ernst Dreblow in Berlin beigesetzt. Sie wurde 1938 von seiner Witwe, die später nach Rathenow geheiratet hatte, nach Rathenow überführt. Ein Findling mit einem heute nicht mehr existierenden Propeller trägt den Namenszug von Ernst Dreblow und die Inschrift: Geboren am 12.12.1892, starb am 28.01.1931 mit Gunther Plüschow den Fliegertod auf der Feuerland-Expedition 1931. 

 

1949 ist Dreblows Witwe Paula, wiederverheiratete Gude, neben ihm beigesetzt worden.