Auf dem Plateau des Weinbergs wurde die Abteilung III angelegt. Hier befindet sich die Auferstehungskirche. 1917 als Friedhofskapelle errichtet ist sie das Zentrum dieser Abteilung. Auch hier befinden sich Grabstätten bedeutender Persönlichkeiten vor allem des beginnenden 20. Jahrhunderts. Die Familie Busch hat hier ihre Grablege und auch die Familie Guthjahr.
Im Jahre 1882 folgte Abteilung IV und 1899 die Abteilung V. 1901 wurde schon Abteilung VI angelegt und 1910 die Abteilung VII.
Zum Gedenken an die Opfer beider Weltkriege sind auf dem Soldatenfriedhof in der Abteilung VII 153 Soldaten des 1. Weltkrieges und 223 Soldaten des 2. Weltkrieges sowie viele zivile Opfer bestattet worden. Die Zahl aus dem 1. Weltkrieg ist nicht vollständig, weil einige der Gefallenen von den Angehörigen in den Familiengrabstätten beigesetzt wurden, deren Liegezeit inzwischen abgelaufen ist.
Ein großes Eichenkreuz steht zentral auf einer in zwei Ebenen über den Gräbern angelegten Rasenfläche. Beidseitig des gepflasterten Weges zum Kreuz sind links und rechts Metallplatten mit vielen Namen der Opfer des 2. Weltkrieges zu finden. Ursprünglich hatte jeder Soldat eine Namenstafel aus Holz, die später durch Gedenktafeln aus Kalksandstein ersetzt wurden. Nach 1990 wurde die gegenwärtige schlichte Form für das Gedenken gewählt.
1. Grab des Heimatforschers Walther Specht
2. Die Auferstehungskirche
3. Grabanlage der Familie Busch
4. Gräber des Stadtarchivars Dr. Rudolf Guthjahr und seiner Ehefrau Erika Guthjahr
5. Grab des Künstlers Heinz Mühl
6. Der müde Wanderer - Grabstelle Gebauer
7. Grab des Flugpioniers Ernst Dreblow
8. Grab des Fotografen Hermann Ventzke
9. Grab des Künstlers Volker Roth
10. Ehemaliger Brunnen
11. Skandinavisches Feld