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Der Friedhof ist von morgens bis abends besuchbar. Einen Lageplan und Informationen zu besonderen Grabstätten finden sie hier:

Übersicht zum Friedhof

 

Veranstaltungs-Ticker

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Grabanlage der Familie Schönermarck-Meuß

Grab Schönermartck-Meuß

Die ältesten Grabanlagen des 19. Jahrhunderts waren sehr oft mit schmiedeeisernen Zäunen eingefasst und hatten Grabkreuze aus Gusseisen, die zum großen Teil von der örtlichen Gießerei von Friedrich Richter (1833 - 1914) hergestellt wurden. Ein Musterbeispiel für gut erhaltene Grabkreuze und Grabplatten ist in der mit Hecken eingefassten Anlage der Familie Schönermarck-Meuß gleich rechts neben dem Torhaus zu finden. Die erhabene Beschriftung ist vergoldet und gut lesbar. Das gilt auch für die Bibelsprüche auf der Rückseite des Kreuzes. 

 

Die Grabanlage ist das älteste erhaltene Familiengrab auf dem Friedhof, denn sie wurde schon im Juni 1742 an die Apothekerfamilie Schönermarck vergeben, wenige Jahre nach der Einweihung des Friedhofs und noch vor dem Bau des Torhauses.

Schönermarck

Als der Kaufmann Johann Friedrich Meuß (1783 - 1859) aus Krusemark bei Stendal etwa 1812 die Apothekertochter Dorothea Schönermarck (1793 - 1842) heiratete, ging das Grab an die Familie Meuß und ihre Nachkommen über. Johann Friedrich Meuß gründete 1827 die Ziegelei am Burgwall, die 1846 sein Sohn Johann Friedrich Meuß (1813 - 1878) übernahm, der später auch Ehrenbürger der Stadt Rathenow wurde. Er verkaufte sie 1874 an die Berliner Kaufleute Will & Kliefert. Ab 1900 wurde sie von Emil Brucks, der ebenfalls in Berlin wohnte, zur Keramik- und Ofenfabrik umgebaut.+