Grab des Heimatforschers Walter Specht

Der Heimatforscher Walther Specht (05.03.1873–06.07.1948) war Lehrer sowie auch ehrenamtlicher Stadtarchivar und Mitbegründer der hiesigen Stadtbibliothek.
Als Lehrer war er zuerst in Hohennauen tätig und konnte dort in der berühmten Bibliothek derer von der Hagen Nachforschungen zu regionalen Themen anstellen. Er schrieb die Rathenower Chronik 1927 und prägte maßgeblich die lokale Kultur und Geschichte von Rathenow, unter anderem durch die Gründung des Havelländischen Heimat- und Museumsvereins (1909), die Einrichtung einer öffentlichen Bibliothek und die Herausgabe des Heimatkalenders seit 1909, sowie durch seine Schriften zur Geschichte der Stadt.
Seine Schriften dienen noch immer der Regionalforschung unserer Region als Quelle. Leider wurden seine Unterlagen größtenteils in den letzten Kriegstagen 1945 zerstört.
Der Grabstein enthält die Widmung:
Der ist in bester Seele treu, der die Heimat liebt wie Du
Darunter ist seine Ehefrau Hedwig Specht (1892 - 1976) genannt. Zusätzlich wird an Emma (Sasse) Specht (1852 - 1933, eventuell seine Mutter?) und Anna Specht (1878 - 1949, eventuell eine Schwester?) erinnert.